Solidarität verankern!



Wie entsteht Solidarität?

Solidarität wird nicht vermittelt, sondern erfahren. Wir plädieren daher für den DIENST für ALLE – unabhängig vom Geschlecht und der körperlichen Konstitution. Alle beteiligen sich, alle profitieren. Sei es beim sozialen oder ökologischer Dienst, im Verein oder beim Wehrdienst.


DIENST für ALLE – #DIFA

Petition auf Change.org unterstützen!

Hierfür benötigen wir 25.000 Unterstützer. Wenn wir dieses erste Ziel erreichen, wird die Petition an den Bundespräsidenten geschickt. Zudem erhalten die Führungen sämtlicher Parteien eine Kopie.

Herr Steinmeier hat angekündigt den Dialog mit der Jugend und Solidarität zu seinen Themen zu machen. Lasst uns diesem Ziel gemeinsam Nachdruck verleihen und herausfinden, wie ernst es ihm damit ist!
zu change.org
 

Die Herausforderung:

Es herrscht ein enormer Erfolgs-, Wettbewerbs- und Zeitdruck in der Ausbildung für Jugendliche und junge Erwachsene. Die persönliche Entwicklung bleibt dabei oft auf der Strecke. Weitreichende Entscheidungen, die unter Umständen das ganze Leben betreffen, müssen sehr früh und ohne große Bedenkzeit getroffen werden.Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Gesellschaftsteilen funktioniert nicht mehr. Man versteht einander nicht. Soziale Schichten driften auseinander und isolieren sich. Solidarität und Stabilität innerhalb der Gesellschaft nehmen ab.
Als Gesellschaft müssen wir uns überlegen, wo wollen wir uns hin entwickeln. Wollen wir eine egoistische Gesellschaft, die auf maximale Leistung getrimmt ist oder wollen wir eine solidarische Gesellschaft?
Wenn wir uns für eine nachhaltige, solidarische Gesellschaft entscheiden, in der jeder für den anderen eintritt, in der jeder eine Perspektive erhält – dann müssen wir diesen Gedanken auch in den Menschen verankern.

 

Unsere Vision:

Daher plädieren wir dafür, Solidarität als Teil der Ausbildung bei jeder Staatsbürgerin und jedem Staatsbürger zu verankern! Solidarität muss erfahren werden. Nur so kann man sie später auch leben. Jeder muss diese Erfahrungen machen, da am Ende nur so alle davon profitieren.

Niemand wird ausgeschlossen – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner körperlichen Konstitution oder seiner Weltanschauung. Man tritt aus seinem gewohnten Umfeld und trifft Menschen aus anderen Schichten und mit anderen Ansichten. Durch die gemeinsame Tätigkeit lernt man zusammenzuarbeiten, sich auszutauschen und zu respektieren. Dies erreichen wir durch den DIENST für ALLE!

 

Unser Forderung:

Ein neues Gesetz dieser Größenordnung, das jede Bürgerin und jeden Bürger betrifft, zu implementieren, wäre utopisch. Daher bedienen wir uns eines Weges, der deutlich einfacher zu realisieren ist:
Die WEHRPFLICHT ist nicht abgeschafft, sondern ausgesetzt. Wir plädieren dafür, diese wieder einzuführen – ABER NICHT, ohne sie mit folgenden WICHTIGEN ÄNDERUNGEN zu versehen:

1. Umbenennung der „Wehrpflicht“ in die „DIENSTPFLICHT“

Folge: Die Dienste (Wehrdienst, sozialer Dienst & ökologischer Dienst im In- & Ausland, Sport- & Musikvereine, Kitas, etc.) sind als gleichwertig einzustufen. Jeder kann sich frei entscheiden und muss dies nicht begründen.

2. DIENST für ALLE!

JEDER leistet den Dienst - unabhängig vom Geschlecht, der körperlichen Konstitution* oder der religiösen Zugehörigkeit. Denn jeder kann sich in die Gesellschaft einbringen!
Dieser kann flexibel in einem festgelegten Zeitraum abgeleistet werden und sollte i.d.R. direkt nach der schulischen Ausbildung erfolgen – in einer Lebensphase, in der man offen für neue Einflüsse ist und wichtige Entscheidungen für den eigenen Lebensweg noch vor einem liegen.
Zudem ist der Zeitpunkt ideal, da man bis dahin v.a. von der Gesellschaft profitiert hat (z.B. kostenlose Ausbildung). Nun ist man selbst mit dem Geben dran.

*dabei ist uns bewusst, dass in diesem Bereich ggf. Ausnahmen gemacht werden müssen.

Mögliche Ausgestaltung: Man leistet 10 Monate Dienst. Dabei erhält man ein festgelegtes Grundgehalt. Im Anschluss hat man zwei Monate zur freien Verfügung. Idealerweise stellt die Bundesregierung zusammen mit der Europäischen Union den Dienstleistenden für diese zwei Monate ein kostenloses Interrail-Ticket zur Verfügung**.
Dadurch könnte man in diesem Dienst-Jahr mit relativ geringen Aufwand nicht nur die nationale sondern auch die europäische Solidarität festigen. Denn: Wie sollen sich junge Menschen mit etwas identifizieren, das sie nicht kennengelernt und dessen Vorteile sie nicht selbst erfahren haben?

**Diese Idee existiert im kleinen Rahmen bereits: Artikel auf www.welt.de

 

Unser Weg:

Die Onlinepetition über dieses Portal ist der erste Schritt. Wenn wir es schaffen mind. 25.000 Unterstützer zu finden, erhalten neben dem Bundespräsidenten (der angekündigt hat, seinen Fokus auf die Jugendlichen und die Solidarität in der Gesellschaft zu legen) auch alle im Bundestag vertretenen Parteien*** unsere Forderungen zusammen mit der Unterschriftenliste.
Die Onlinepetition dient dazu, den DIENST für ALLE in der politischen Diskussion zu etablieren – jede Stimme zählt.
Im zweiten Schritt starten wir dann eine Petition beim Bundestag. Um dort Erfolg zu haben, benötigen wir 50.000 Stimmen. Daraufhin muss sich der Bundestag mit dem Thema auseinander setzten. So erhöhen wir nach und nach den Druck.

***aktuell sind dies: die CDU/CSU, die Grünen, die Linke und die SPD

 

Mitmachen:

Wir sind offen für neue Anregungen und Diskussionen. Werdet ein Teil und unterstützt den DIENST für ALLE! Wir freuen uns über jeden Beitrag.

1. Abstimmen: Bei Change.org Petition zeichnen.
2. Verbreiten der Idee / Spread the word: Teilt unsere Seiten (z.B. über die sozialen Medien). Bringt das Thema in euren Bekanntenkreis.
3. Selbst zum Wort greifen: Wenn ihr den DIENST für ALLE unterstützten wollt, schickt uns ein Foto, 3-4 Sätze mit eurer Meinung (ggf. Erfahrung Bund, Zivi, BuFDi,etc.) und gebt uns die Erlaubnis dieses auf unseren Seiten einzubinden.
4.Bringt euch ein: Unterstützt uns bei der Organisation, bei der Betreuung der Seiten, beim Verbreiten der Idee.

Kontakt:
info@dienst-fuer-alle.de
Facebook
Twitter

 

Wer wir sind:

DIENST für ALLE ist eine private Initiative. Wir agieren uns über Parteigrenzen hinweg und haben weder wirtschaftliche Interessen, Abhängigkeiten noch Verpflichtungen. Die Initiative trägt sich über persönlichen Einsatz. Wir sind offen für neue Anregungen und Diskussionen. Werdet ein Teil und unterstützt den DIENST für ALLE! Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Stephan Filser Stephan Filser:
Mit der Abschaffung der Wehrpflicht wurde die Bundeswehr drastisch verkleinert, geradezu privatisiert und ist in Verruf geraten. Soziale und ambulante Einrichtungen, sowie Alters- und Pflegeheime wurden allein gelassen. Lernen wir wieder zusammenzuhalten, etwas als Gesellschaft füreinander zu tun – konsumieren wir etwas Menschlichkeit.
Juergen Gradl Jürgen Gradl:
Arbeitet an der Technischen Universität München an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft. Lange hat er sich dort mit der Thematik "Wie bewerte ich die (Lebens-) Leistung eines Menschen?" beschäftigt und ein Förderprogramm für Studierende aufgebaut. Mit dem Gefühl, dass gerade einige Dinge in die falsche Richtung laufen und nicht angegangen werden begann sein Engagement für den DIENST FÜR ALLE:
"Lasst uns wieder mehr Gemeinsamkeiten finden, anstatt die verschiedenen Schichten und Menschen unserer Gesellschaft immer mehr zu trennen".
Leopold Komann Leopold Komann:
Leopold Komann hat philosophische Anthropologie und Grundlegung der Sozialwissenschaften studiert. Er arbeitet als Coach und Teamentwickler in Bayern. Mit der Frage, wie sollen wir den Herausforderungen unserer Zeit und einander in Zukunft begegnen, ist er zum Dienst-für-alle gestoßen.
„Viele der Versprechen, die uns von Wahlplakaten anlachen, werden mit dem DIENST FÜR ALLE eingelöst.“
Sebastian Kopp Sebastian Kopp:
Wenn ich die Entwicklungen in der Welt verfolge und mitansehen muss, wie Hass und Rivalität zwischen Staaten, Religionen und sozialen Schichten geschürt werden und immer weiter steigen, mache ich mir Sorgen um unsere freiheitlich demokratische Ordnung. Ich glaube, dass der DIENST für ALLE eine gute Möglichkeit bietet, Toleranz, Verständnis und Gemeinschaftssinn zu stärken und die Gesellschaft widerstandsfähiger gegen populistische und extreme Strömungen zu machen.
Marisa Sann Marisa Sann:
Ich engagiere mich für den Dienst für alle, weil ich glaube, dass unserer Gesellschaft mehr Solidarität und Gemeinsamkeit gut tun würden.
Simone Wittmann Simone Wittmann:
Solidarität veranken!
 

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